Mein
gröβtes Hobby ist Lesen. Da habe ich noch viel nachzuholen, den erst durch die
Entwicklung von Scannern und dem Internet ist mir fast alles zugänlich.
Leider haben wir in der Schule kaum
etwas gelesen, und somit keinen Zugang zur Literatur bekommen. Erst in den
letzten Jahren habe ich begonnen, Klassiker zu lessen, wobei das gar nicht so
einfach ist, wenn man nie gelernt hat, Geschriebenes zu analysieren und zu
interpretieren. Durch diese Literatur erweitert sich nicht nur meine
Allgemeinbildung, sondern auch mein Wortschatz.
Vor
einigen Jahren habe ich, die bis dorthin kaum ein Theater von innen sah und für
Kunst nichts übrig hatte, durch einen Schaupieler die Theaterleidenschaft
entdeckt. Danke karsten, das vergess’ ich Dir nie! Er ist wie eine Droge. Aber
eine, nach der man ruhig süchtig warden kann. Ich bin’s schon, und verbringe
viel Zeit im Grazer Schauspielhaus. Dort habe ich viele schöne, unvergessliche
Abende erleben dürfen und viele Denkanstöβe bekommen.
Auch
der PC ist zu meinem Hobby geworden. Uns verbindet seit zehn Jahren eine
Hassliebe. Das Installieren und Ausprobieren von Software kann entsetzlich
spannend sein. Vor allem habe ich eine Stärke dafür, als Erstes immer das zu
wollen, was das Programm nicht kann. Ekelhaft! Was ich mich das chon geärgert
habe. Als Beta-Tester ware ich sehr geeignet. Meine Nerven allerdings nicht!
Ganze Nächte vergingen vor dem PC schon wie im Flug.
Der
E-Mail-Austausch mit anderen Menschen bereitet mir sehr viel Freude. Menschen
kennenzulernen ist immer spanned. Auβerdem habe ich dadurch wieder entdeckt,
dass ist gerne schreibe. Und “beglücke” meine Mailpartner immer wieder mit
Riesenmails.
Auch
das Surfen im Internet möchte ich nicht mehr missen. Und jetzt ist da ja noch
meine Homepage, die mich ziemlich in Trab halt.
Ein
weiteres Hobby ist das Besprechen und Austauschen von Kassetten. Unter blinden
Menschen ist dieser Briefaustausch (Tonbrief gennant) sehr gebräuchlich. Durch
dieses Hobby habe ich frei Reden gelernt, was man im Alltag immer wieder gut
gebrauchen kann.
Ich
höre gern Musik, und wenn ich Zeit habe, schaue ich auch Fern. Vor allem Film
emit Audiodescription (Bildbeschreibung für blinde Menschen) finde ich gut. Da
machen sogar Krimis Spaβ, den ohne Audiodescription weiβ man am Schluss zumeist
nicht, wer nun eigentlich der Mörder war.
Seit
meiner Jugend setze ich mich für die Bedürfnisse blinder und sehbehinderter
Menschen ein.
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